Joseph-von-Eichendorff-Schule
Grund- und Mittelschule
Pfarrkirchener Straße 11
94428 Eichendorf
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Eine Lehrerin mit Herzblut geht in Ruhestand
Franziska Schultes wurde nach 43 Jahren von der Schulfamilie mit einer Feier verabschiedet

43 Jahre hat Lehrerin Franziska Schultes an der Joseph-von-Eichendorff-Schule zugebracht – jetzt ist die Stunde des Abschieds gekommen. In einer Feierstunde schlug der scheidenden Lehrerin viel Sympathie und Wertschätzung entgegen. Nicht nur von Rektor Helmut Lallinger und Bürgermeister Max Schadenfroh gab es lobende Worte. Liebevolle Beiträge kamen überdies von den Klassen 2a, 3a, 4a und im Besonderen der Klasse 6a, in der Franziska Schultes als Klassenlehrerin fungierte. Helmut Lallinger betonte mit Blick auf seine 16-jährige Laufbahn als Rektor, dass man „im ganz, ganz positiven Falle“ Menschen treffe, die authentisch sind. „So ein Mensch ist Franziska Schultes. Ein Leben in der Gegenwart, im Hier und Jetzt, wohl wissend, dass dich die Vergangenheit geprägt hat und du das, was kommen wird, nur bedingt beeinflussen kannst“, sagte Lallinger. „Du bist ehrlich zu dir selbst und zu anderen. Du nennst die Dinge beim Namen und sagst, was du denkst.“ 1975 war ein entscheidendes Jahr in Franziska Schultes beruflicher Vita: Die erste Lehramtsprüfung und die Zulassung zum Vorbereitungsdienst in Eichendorf ergingen damals. Mit der Verbeamtung auf Lebenszeit ging es zügig weiter. Letztlich hat Franziska Schultes den Beruf in Eichendorf begonnen und in Eichendorf beendet. Eine gewisse Bekanntheit hat sie dabei offensichtlich erlangt. Immer wieder hätten Eltern gefragt: „D’Frau Schultes kriagt a scho, mei Bua?!“

Bürgermeister Max Schadenfroh betonte, die Berufsaussteigerin sei eine Lehrerin, die bis zum letztmöglichen Arbeitstag ihre Aufgaben gern und mit Freude erfüllt hat. „Sie hat überzeugend bewiesen, dass Jugendlichkeit keine Frage des Alters ist.“ Für die Gemeinde sei es ein Glück gewesen, ihre Kinder in der Obhut einer so engagierten und fähigen Lehrerin zu wissen. Zusammen mit Franz Enzensberger, zuständiger Sachbearbeiter Schule der Gemeindeverwaltung, überreichte Bürgermeister Schadenfroh an Franziska Schultes neben der Eichendorf- Währung eine Orchidee als Dankeschön.

Ein großartiges Programm wurde von der Schulleitung, von Rektor Helmut Lallinger und Konrektor Günther Sicheneder organisiert. Die Klassen 2a, 3a, 4a und 6a verabschiedeten Franziska Schultes auf musikalische Weise. Zusammen mit den Lehrerinnen Karin Niedermeier und Susanne Bartlsperger gestaltete Sicheneder eine Bildpräsentation aus der 43-jährigen „Schulzeit“ von Schultes und stellte so die Wesenszüge der beliebten Pädagogin heraus. Es reichte von sportlich, elegant und musikalisch bis Teamgeist, Herz und Humor. Ein Sketch, gespielt von Beate Kirschner-Schraufnagl und Lehrerin Isabelle Martin, in dem es um Franziska Schultes Wirken an der Schule ging, sorgte für viel Heiterkeit. Der Lehrerchor sang zum Abschied „Du bist unser Urgestein“, auf der Gitarre begleitet von Helmut Lallinger und Dipl. Pädagogin Katrin Kupries, Jugendsozialarbeiterin an der Schule. Die Klasse 6a hatte beste Wünsche für ihre Klassenlehrerin aufgeschrieben und überreichte die Zettel mit einer Sonnenblume. Auch von der Schulleitung gab’s Präsente. Als letzter Programmpunkt spielte und sang Rektor Helmut Lallinger zusammen mit Günter Schneider ein selbstgetextetes Lied mit dem Titel „Das letzte Lied“ für „Fannerl“. Sichtlich bewegt bedankte sich Franziska Schultes für die wunderschöne Verabschiedung bei der Schulleitung, bei ihren Kollegen, bei Pfarrer Adi Ortmeier und Bürgermeister Max Schadenfroh, den Schülern und allen, die an der Abschiedsfeier beteiligt waren.

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