Joseph von Eichendorff Grundschule  informierte über Übertrittsmöglichkeiten

Die Joseph von Eichendorff Grundschule hatte am Dienstagabend in die Schulaula zu einer Informationsveranstaltung über die Übertrittsmöglichkeiten zu weiterführenden Schulen und Möglichkeiten der schulischen Weiterbildung eingeladen. Dazu konnte Rektor Helmut Lallinger Bürgermeister Max Schadenfroh, Beratungslehrerin Isabelle Martin, von der Realschule Arnstorf Konrektorin Waltraud Erndl und vom Gymnasiums Landau, Beratungslehrerin Heike Mohrmann begrüßen. Die Klassenlehrerinnen der drei vierten Klassen, 4a Isolde Held, 4 b Birgit Bruckmeier, 4c Christina Stöckl,galt ebenfalls ein Willkommensgruss.  Bevor die Vertreter der Schulen die spezifischen Eigenheiten der jeweiligen Schularten erläuterten, gab Beratungslehrerin Isabelle Martin den Eltern allgemeine Information über die Mittelschule. Die Eltern der Viertklassler bekam eine Reihe von Fakten an die Hand, die in die Entscheidungsfindung über die schulische Weiterbildung ihrer Kinder mit einbezogen werden können. Deutlich wurde auch, dass das Bayerische Schulsystem aufgrund seiner Durchlässigkeit immer wieder Möglichkeiten zum „umsteigen” gibt, sodass der „Zug” mit der 5. Klasse keinesfalls abgefahren ist. Isabelle Martin informierte die Eltern auch über die Praktiken der hiesigen Schule bezüglich Berufsvorbereitung (Praktikum, Betriebsbesichtigungen und vieles mehr). Nicht nur Theorie, sondern viel mehr auf konkret-anschaulich, lebensnah und praxisbezogene Unterrichtsformen wird geachtet. Die Mittelschule bildet ein umfassenden Bildungsangebot für den erfolgreichen Regelabschluss nach der neunten Klasse sowie den mittleren Schulabschluss nach der 10. Jahrgangsstufe - im "Modell Eichendorf" an der Realchule Arnstorf. Wichtig ist, dass die richtige Schule diejenige ist, die das Kind weder unter- noch überfordert, betonte die Beratungslehrerin. Damit die richtige Wahl getroffen werden kann, sollte auf jeden Fall erster Ansprechpartner der jeweilige Klassenlehrer sein. Er kennt mit dem täglichen Kontakt zum Kind dessen Lern- und Arbeitsverhalten. Zusätzliche Hilfe bieten auch Beratungslehrer. Sie informierten die Eltern über die Vielfalt von Möglichkeiten als weiterführende Schule und die weiteren Bildungsmöglichkeiten. Mit Hilfe von Folien zeigte Martin die Kriterien auf, die für die Wahl der Schullaufbahn von Bedeutung sind. Es folgte eine Vorstellung der Realschulen Arnstorf sowie des Landauer Gymnasiums. Die Vertreter der einzelnen Schulen informierten die Eltern über die Anforderungsprofile und Lernvoraussetzungen der jeweiligen weiterführenden Schule und stellten deutlich heraus, dass ein Kind wirklich für eine weiterführende Schule geeignet sein muss. Die Klassleiterinnen der 4. Klassen kennen die Kinder und wissen, wer für welche Schulart geeignet ist.  Der Notendurchschnitt zum Übertritt an die Realschule liegt bei 2.66, beim Gymnasium bei 2,33 in den Fächern Deutsch, Mathe und HSU. 

 

 Bild: v.l. Rektor Helmut Lallinger, Waltraud Erndl, Heike Mohrmann und Isabelle Martin.