„Mitschüler“ auf vier Pfoten

Hundeschulstunde für Zweitklässler mit „Campino“

Eichendorf. Die Schüler und Schülerinnen der Klasse 2a und 2b der Joseph von Eichendorff-Schule bekamen am Donnerstag vierbeinigen Besuch. „Campino“ hieß der Besucher, ein vierjähriger Berner Sennenhund, mit einem stattlichen Gewicht von 50 Kilogramm.

Bianca Sagstetter, die Besitzerin von „Campino, hat mit ihren Hunden das Schulprojekt „Hund macht Schule“ gegründet. Voller Freude umschwänzelte der Hund die Kinder und genoss die ausgiebigen Streicheleinheiten. Mit dem Projekt „Hund macht Schule“ soll der richtige Umgang mit Hunden den Schülern und Schülerinnen näher gebracht werden. 

Wer nicht das Glück hatte, mit einem Hund aufzuwachsen, muss erst lernen, wie man sich Hunden gegenüber richtig verhält. Die Unterrichtsstunde mit dem Berner Sennenhund soll den Kindern helfen, Ängste vor Hunden durch Verständnis und Respekt abzubauen und Vertrauen aufzubauen. Am Anfang der Unterrichtsstunde stand erst einmal das Kennenlernen auf dem Programm, um den Kindern zu zeigen, dass auch große Hunde brav und gut erzogen sein können.

Seit vielen Jahren ist Bianca Sagstetter mit diesem Projekt an Schulen unterwegs und sowohl die Kinder wie Lehrer sind von den Besuchen der Berner Sennenhunde begeistert. Diese Hundeschulstunden sind für alle eine Bereicherung und eine lebendige und abwechslungsreiche Schulstunde.

So viele Kinder zusammen mit dem Hund –ob das wohl gut geht? Kein Grund zur Sorge, betonte Bianca Sagstettter. Der Berner Sennenhund ist äußerst kinderlieb, ruhig, gutmütig, ausgeglichen und durch nichts aus der Ruhe zu bringen. Diese Hunderasse ist für ihr ausgeprägtes Sozialverhalten und der Freundlichkeit gegenüber Mensch und Tier bekannt. Der Unterricht „Hundeschulstunde“ erstreckte sich über zwei Schulstunden. Er beinhaltete den Umgang und das richtige Verhalten gegenüber Hunden. Des Weiteren wurde auch über das richtige Futter, artgerechte Haltung und Pflege und wie viel Arbeit man damit hat, gesprochen.

Auch Anschauungsmaterial wie Hundefutter, Hundespielzeug und vieles mehr wurde den Schülern und Schülerinnen gezeigt. Der Vierbeiner machte es sich zwischen den Mädchen und Buben gemütlich und wollte am liebsten gar nicht mehr gehen. Kein Wunder, bei so vielen Streicheleinheiten!

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