Joseph-von-Eichendorff-Schule
Grund- und Mittelschule
Pfarrkirchener Straße 11
94428 Eichendorf
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Die letzte Etappe der Tour geschafft

Entlassfeier an der Joseph von Eichendorff Mittelschule – Daniel Köllnberger ist Schulbester

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Eichendorf. (jah) Mit der Entlassfeier endete am Freitag der Schulalltag für 17 Schülerinnen und Schüler der 9. Klasse an der Joseph von Eichendorff Mittelschule. Schulbester wurde Daniel Köllnberger mit einem Quali-Notendurchschnitt von 1,5.

Mit einem Gottesdienst in der Sankt Martinskirche, zelebriert von Pfarrer Adi Ortmeier, begann die Entlassfeier. Anschließend begrüßte Rektor Helmut Lallinger die Schüler, Eltern, Pfarrer Adi Ortmeier, Bürgermeister Max Schadenfroh, Jugendbeauftragten Simon Rettenberger, Irmgard Stöttner von der Hans Lindner Stiftung, die Elternbeiratsvorsitzenden Konrad Scharl und Conny Langer sowie die Vertreter der Banken. Ein besonderer Gruß galt den ehemaligen Lehrern an der Joseph von Eichendorff Mittelschule. Der Schuüer- sowie der Lehrerchor gestaltete die musikalische Begleitung der Abschlussfeier.

Bürgermeister Max Schadenfroh gratulierte den Entlassschülern zu ihren hervorragenden Ergebnissen. „Ihr habt ein großes Ziel erreicht, das manchmal vielleicht wie ein Berg vor euch lag. Doch ihr habt den Gipfel erklommen, und könnt nun stolz darauf sein, was ihr erreicht habt. Es hat sich gelohnt, viel zu lernen und sich in den letzten Monaten noch einmal ganz besonders anzustrengen; es hat sich gelohnt, vor schwierigen Aufgaben nicht zurückzuschrecken, sondern sie beherzt anzugehen“, so Schadenfroh. „Und, was mich sehr freut“, so das Gemeindeoberhaupt, „haben alle Schülerinnen und Schüler bereits einen Ausbildungsvertrag unterschrieben, oder können eine weiterführende Schule besuchen.“ Das sei auch ein Verdienst der Lehrer, betonte Schadenfroh: „Lernen ist Teamwork.“ Die Gesellschaft und die Wirtschaft brauche junge Menschen, die etwas können, die motiviert und leistungsbereit sind. „Deshalb: Vertraut euren Stärken und baut sie weiter aus“, so der Rathauschef. „Lernt weiter, eignet euch immer wieder neue Kenntnisse und Kompetenzen an.“

Elternbeiratsvorsitzender Konrad Schal beglückwünschte die Absolventen zu ihrem Schulabschluss und betonte, dass der Elternbeirat stolz auf die Entlassschüler ist.

„Euer Weg endet nicht, bei den meisten steht eine Ausbildung bevor - ihr seid die Fachkräfte von morgen“, sagte Rektor Lallinger zu den Entlass-schülern. „Ohne das Wissen und die Bereitschaft unserer Fachkräfte, die anzupacken verstehen, bleibt die wirtschaftliche Leistungskraft und die Wettbewerbsfähigkeit auf der Strecke. Wir können auf kein einziges Talent verzichten - weder in Bayern, noch in der Bundesrepublik.“ Qualifizierung werde zum grundlegenden Thema der Zukunft. Eine Schlüsselrolle übernehme dabei die Schule, hier wurden die Weichen für die Zukunft gestellt. „Bei euch habe ich den Eindruck erhalten, dass Werte wie Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft, Wertschätzung, füreinander einstehen, Respekt und vieles andere wichtig sind.“ Schmunzelnd fügte der Rektor hinzu: „Zicken-alarm inklusive.“ Rektor Lallinger wünschte den Entlassschülern viel Erfolg auf ihrem weiteren Lebensweg. Der Schulleiter bedankte sich auch beim Klassenlehrer der Abschlussklasse, Konrektor Günther Sicheneder, für seine hervorragende Arbeit.

Mit einer sehr humorvollen Ansprache leitete Günther Sicheneder die Zeugnisverteilung ein. „Wir kommen nun zur Verteilung der Gutscheine von McDonalds. Oder doch besser zur Verleihung der Giftzettel, da wo ma dahoam sand, nennen sie es so“, sagte Sicheneder. Diese Giftzettel sind ja um vielfaches wichtiger als Hamburger-Gutscheine. Sie sind viel nach-haltiger, zeigen, was man neun Jahre lang gelernt hat und sie sind im weiteren Leben sehr wichtig, betonte Sicheneder. Für diese sehr gut ausgefallenen „Gutscheine“ haben sich die Schuüer viel Wissen, Können und Fertigkeiten angeeignet. In den letzten drei Jahren, in denen Günther Sicheneder die Entlassschüler als Klassenlehrer begleitet, wurde sehr viel unternommen. Die Abschlussfahrt an den Gardasee, der Besuch des Landtags, des KZs Dachau, das Arbeiten in der Handwerkskammer, viele Betriebserkundungen und Praktika und auch zwei sehr schöne und interessante Radtouren nach Landau und Aldersbach. So eine Radtour könne man auch mit dem Unterricht der letzten Jahre vergleichen. Am Anfang war die Gruppe abwartend und ruhig. Dann gab’s die ersten Ausreißer. Doch mit Bedacht, klarer Ansage und Teamgeist schaffte man jede Hürde. Manche fielen auf der Tour auch zurück, die anderen warteten oder wiederholten im Unterricht den Stoff, bis die Truppe wieder gemeinsam fahren konnte. Viel Schweiß wurde vergossen und manche holten die letzten Reserven aus sich heraus, würdigte Sicheneder. Alle haben ihr Bestes gegeben und mit viel Anstrengungsbereitschaft und Willen das Ziel der Tour, den Schulabschluss erreicht. Günther Sicheneder wünschte allen Entlassschülern alles Gute und den Blick für das Wesentliche.

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