Joseph-von-Eichendorff-Schule
Grund- und Mittelschule
Pfarrkirchener Straße 11
94428 Eichendorf
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Besuch der KZ Gedenkstätte Mauthausen

Im Rahmen des Geschichtsunterrichts besuchten die Klassen 8a und 9a der Joseph-von-Eichendorff-Mittelschule die KZ Gedenkstätte Mauthausen bei Linz. In einer über zweistündigen Führung erhielten die Schüler einblicke in das Lagerleben während des Dritten Reiches.

Am 16. Mai 1938 nahm die SS den Steinbruch Mauthausen mit 30 Zivilarbeitern in Betrieb, am 18. August 1938 fand die endgültige Übergabe der Steinbrüche an die „Deutsche Erd- und Steinwerke GmbH“ (DEST) statt. Die Steinbruchbetriebe in Gusen wurden parallel dazu ebenfalls bereits am 25. Mai 1938 durch die DEST durch Kauf und später durch Enteignung erworben und bildeten in weiterer Folge das Zentrum der Granitwerke Mauthausen mit Werkgruppenleitung in St. Georgen an der Gusen.

Die ersten Häftlinge in Mauthausen waren 300 österreichische und einzelne deutsche Polizei-Sicherungsverwahrungs-Häftlinge und kamen am 8. August 1938 aus dem KZ Dachau im Konzentrationslager an. Mit ihnen kamen auch die ersten Bewacher von SS-Totenkopfverbänden.

Am 27. November 1938 traf der erste Zug mit Häftlingen am Bahnhof Mauthausen ein.

Bis 1945 wurden nach Mauthausen und in seine Nebenlager etwa 200.000 Personen deportiert. Es waren Menschen mit über 30 Nationalitäten. Etwa 2,5% der Insassen waren Frauen. Es wurden auch Jugendliche und Kinder inhaftiert und ermordet.

Das Konzentrationslager Mauthausen war aus nicht bekannten Gründen das einzige Konzentrationslager der Kategorie III auf dem Gebiet des Reiches. Die Kategorie III bedeutete Vernichtung durch Arbeit. Ein Grund dafür kann die isolierte Lage des Lagers an den Steinbrüchen sein.

Insgesamt waren im Konzentrationslager 197.464 Häftlinge inhaftiert, von denen etwa 100.000 den Tod fanden.

Quelle: Wikipedia

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