Joseph-von-Eichendorff-Schule
Grund- und Mittelschule
Pfarrkirchener Straße 11
94428 Eichendorf
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Klassenbild Zivilcourage original

 

Zivilcourage ist für junge Menschen kein Fremdwort. Dominik Brunner, dieser Name steht für Mut und Zivilcourage. Dieser Name ist allen Schülern bekannt, Dominik Brunner schaute nicht weg, er griff im September 2009 beherzt ein, als am Bahnhof Solln eine Gruppe Jugendlicher von anderen jungen Leuten attackiert wurde. Dabei wurde er selbst das Ziel der Aggressionen der Angreifer, schwer verletzt und erlitt kurze Zeit später einen Herzstillstand.

Dies erzählten der Polizeibeamte Philipp Frühauf von der Dienststelle Plattling und der Polizeibeamte Christian Schuster von der Polizeidienststelle Landau den Jugendlichen in der 7. und 8. Klasse der Joseph von Eichendorf-Mittelschule zu Beginn ihres Vortrages. Das Thema Zivilcourage stand auf dem Stundenplan und zu dieser besonderen Schulstunde konnten die Lehrkräfte Alfred Jahrstorfer (7a) und Konrektor Günther Sicheneder (8a) die beiden Polizeibeamten willkommen heißen. Mut wird nicht immer belohnt, manchmal kann er tödlich enden, wie es tragischer Weise Dominik Brunner widerfahren ist, sagten die Polizeibeamten. Was überhaupt ist Zivilcourage? Wie reagiere ich richtig in Situationen, in denen Zivilcourage gefordert ist? Schnell kann man in eine Situation kommen, in denen Handlungsbedarf besteht. Um auch die Schülerinnen und Schüler für nötige Handlungsweisen zu sensibilisieren, führten die Polizeibeamten ein Projekt durch, in dem sie den Siebt- und Achtklässler einen Schultag lang mit Zivilcourage konfrontierten. Neben Begriffsklärungen und Helfergrundsätzen gehörten dazu die Förderung der Selbstbehauptung mithilfe verschiedener Spiel- und Übungsformen, die Stärkung des Gemeinschaftsgefühls sowie die Schulung der Fähigkeiten zur gewaltfreien Konfliktlösung. Darüber hinaus erarbeiteten die engagierten Schülerinnen und Schüler anhand konkreter Fallbeispiele verschiedene Handlungsmöglichkeiten, um in Notsituationen angemessen reagieren zu können, ohne sich selbst zu gefährden. Aus diesen Rollenspielen ergaben sich Verhaltenstipps für die mutigen Helfer, wie zum Beispiel: Helfen ohne Eigengefährdung, Notruf 110, andere  zur Mithilfe auffordern, sich um das Opfer kümmern. Das Resümee dieses interessanten Vortrages: Die Schüler wissen in Zukunft, wie sie sich in Gefahrensituationen  verhalten sollen, wie man sich und andere besser schützen kann. Zivilcourage geht uns alle an, darüber sind sich alle Jugendlichen einig.

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