Joseph-von-Eichendorff-Schule
Grund- und Mittelschule
Pfarrkirchener Straße 11
94428 Eichendorf
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Die meisten Jugendlichen kennen Gerichtsverhandlungen nur aus dem Fernsehen, zum Beispiel die Nachmittagssendung „Richter Alexander Hold“. Die Schüler der 7. und 8. Klasse der Mittelschule Eichendorf hatten die Möglichkeit, echte Richter und reale Angeklagte zu sehen. Zusammen mit den Klassenleitern Martina Hackl und Alfred Jahrstorfer besuchten sie nämlich öffentliche Verhandlungen am Amtsgericht in Deggendorf. Der Besuch des Amtsgerichtes ist Teil der Unterrichtssequenz „Jugendliche und das Recht“, die in der 7. Klasse durchgenommen wird. So erfuhren die Schüler hautnah die Grundlagen, die personelle Zusammensetzung und den Ablauf einer Gerichtsverhandlung. Die Jugendlichen erlebten in Deggendorf unter anderem einen Fall, bei dem es um einen Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz ging. Auch ein Fall der Bedrohung und ein Diebstahl wurden an diesem Tag im Amtsgericht verhandelt. Besonders gespannt waren die Eichendorfer Mittelschüler dann auf die jeweiligen Urteile. An diesem Tag kamen die Angeklagten mit einem „blauen Auge“ davon und entkamen einer Gefängnisstrafe. Der Richter begründet dies meist mit einer günstigen Sozialprognose bezüglich des jeweiligen Angeklagten. Auffällig war allerdings, dass viele der Beschuldigten bereits mehrmals vor dem Richter standen und schon einmal verurteilt wurden.

Auf dem Heimweg nach Eichendorf waren sich alle Schüler einig. Der Besuch einer echten Gerichtsverhandlung bietet einen sehr interessanten Einblick in die Abläufe der Justiz. Sie stellten außerdem fest, dass die Gerichtssendungen im Fernsehen nicht immer viel mit der Realität zu tun haben.

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